| Bombenentschärfung geglückt |
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| Freitag, den 22. April 2011 um 12:42 Uhr |
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Am 21. April 2011 wurde während der Bauarbeiten zur neuen Großsporthalle hinter dem Cusanus-Gymnasium eine zwei-Zentner Splitterbombe vom Typ Frag 260 gefunden.
Am Freitagmorgen ab 08:00 Uhr wurde mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Wegen der zentralen Lage des Bombenfundortes waren trotz des vergleichsweise geringen Evakuierungsradius zahlreiche Personen direkt und indirekt betroffen. Circa 300 Personen mussten ihre Häuser ab 10:00 Uhr am Karfreitag verlassen. Dabei gab es glücklicherweise nur wenige Personen, welche durch die Polizei mehr oder weniger energisch davon überzeugt werden mussten Ihr Haus zu verlassen. Einige Hauptverkehrsstraßen Wittlichs wurden am 11:45 Uhr voll gesperrt, darunter die Kurfürstenstraße und die Schlossstraße. Um 12:04 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Bombe. Um 12:47 Uhr wurde die Meldung „Bombe entschärft“ an die Einsatzleitung durchgegeben. Umgehend wurden die Straßensperrungen aufgehoben. Der Malteser-Hilfsdienst bracht die zuvor evakuierten Personen zurück ins Alten- und Pflegeheim. Die Einsatzleitung wurde im Gerätehaus der Einheit 1 eingerichtet und bestand aus Vertretern der Stadtverwaltung, darunter auch der Bürgermeister Joachim Rodenkirch, der Feuerwehr Wittlich, der Polizei und des Malteser-Hilfsdienstes. Von dort aus wurden die Evakuierungsmaßnahmen geleitet und die Straßensperrungen organisiert. Insgesamt waren ca. 115 Personen von Polizei, Malteser-Hilfsdienst, Stadtverwaltung und Feuerwehr im Einsatz.
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