18 | 05 | 2012
 

Einsätze

14.05.12   Küchenbrand - starke Rauchentwicklung   mehr ...
13.05.12   Alarm durch BMA - kein Einsatz für die FW   mehr ...
13.05.12   Fehlalarm durch BMA   mehr ...
12.05.12   Verschließen einer Schaufensterscheibe   mehr ...
Bombenentschärfung geglückt PDF Drucken
Freitag, den 22. April 2011 um 12:42 Uhr

Am 21. April 2011 wurde während der Bauarbeiten zur neuen Großsporthalle hinter dem Cusanus-Gymnasium eine zwei-Zentner Splitterbombe vom Typ Frag 260 gefunden.


Noch am gleichen Tag wurde mit den Planungen für die Bombenentschärfung begonnen. Der Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland Pfalz definierte einen Evakuierungsradius von 300 Meter. Noch am Abend wurden die im Evakuierungsradius wohnenden Personen über die bevorstehende Evakuierung an Karfreitag informiert.
Über Nacht wurde die Fundstelle durch Kräfte des Technischen Hilfswerkes beleuchtet und durch die Polizei bewacht.

 

Am Freitagmorgen ab 08:00 Uhr wurde mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Wegen der zentralen Lage des Bombenfundortes waren trotz des vergleichsweise geringen Evakuierungsradius zahlreiche Personen direkt und indirekt betroffen. Circa 300 Personen mussten ihre Häuser ab 10:00 Uhr am Karfreitag verlassen. Dabei gab es glücklicherweise nur wenige Personen, welche durch die Polizei mehr oder weniger energisch davon überzeugt werden mussten Ihr Haus zu verlassen. Einige Hauptverkehrsstraßen Wittlichs wurden am 11:45 Uhr voll gesperrt, darunter die Kurfürstenstraße und die Schlossstraße.
Die meisten betroffenen Personen begaben sich bei diesem herrlichen Osterwetter auf einen Ausflug. Die zur Verfügung gestellte Betreuungsstelle im Geräthaus der Einheit 1 war nur schwach besucht. Besonders betroffen war das Alten- und Pflegeheim St. Wendelinus. Da dies jedoch nur zum Teil im Evakuierungsradius lag, konnten einige der Bewohner (17) in einen anderen Gebäudeteil verlegt werden. Die restlichen 26 Bewohner wurden durch den Malteser Hilfsdienst ins Pfarrheim St. Markus verbracht und dort betreut.

Um 12:04 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Bombe. Um 12:47 Uhr wurde die Meldung „Bombe entschärft“ an die Einsatzleitung durchgegeben. Umgehend wurden die Straßensperrungen aufgehoben. Der Malteser-Hilfsdienst bracht die zuvor evakuierten Personen zurück ins Alten- und Pflegeheim.

Die Einsatzleitung wurde im Gerätehaus der Einheit 1 eingerichtet und bestand aus Vertretern der Stadtverwaltung, darunter auch der Bürgermeister Joachim Rodenkirch, der Feuerwehr Wittlich, der Polizei und des Malteser-Hilfsdienstes. Von dort aus wurden die Evakuierungsmaßnahmen geleitet und die Straßensperrungen organisiert. Insgesamt waren ca. 115 Personen von Polizei, Malteser-Hilfsdienst, Stadtverwaltung und Feuerwehr im Einsatz.

 

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